Was heißt eigentlich „Vestische“?

Der Begriff „Vest“ ist ein mittelalterlicher Ausdruck für einen Gerichtsbezirk. Gehalten hat er sich nur im Kreis Recklinghausen, der im Volksmund noch immer als „Vest“ bezeichnet wird. Die Grenzen des heutigen Kreises Recklinghausen stimmen in etwa mit denen des alten Vestes überein. Früher allerdings gehörten noch Teile von Gelsenkirchen, Oberhausen und Bottrop mit dazu, während Dorsten, Castrop-Rauxel und Haltern am See zwar heute zum Kreis Recklinghausen gehören, aber nicht ursprünglich Teil des Vestes waren.

Die Bezeichnung „Vest“ findet sich heute in vielen regionalen Einrichtungen wieder, nicht nur im Namen der „Vestischen Kinder- und Jugendklinik“: Es gibt die „Vestische Arbeit“, den Regionalsender „Radio Vest“, und die Busse in der Region fahren unter dem Namen „Vestische“. Die Städte Datteln, Waltrop und Oer-Erkenschwick werden auch als „Ostvest“ bezeichnet.

SUCHEN

Update zum Coronavirus

Besuche im Krankenhaus: Unser kleines Corona-1-Mal-1


Immer mehr Menschen in Deutschland stecken sich mit dem Coronavirus an. Da es noch keine Impfung gegen das Virus gibt, ist es wichtig, andere Maßnahmen zu ergreifen, um die Verbreitung des Erregers zu verlangsamen und so Menschen zu schützen, die bei einer Ansteckung besonders gefährdet sind. In unserem Krankenhaus gelten bis auf weiteres folgende Sicherheitsmaßnahmen:

  • Unsere Besuchsregelung: Pro Patient 1 Besucher am Tag.  
    Kinder brauchen ihre Eltern auch jetzt. Zum Schutz aller ist es aber wichtig, die Zahl der Besucher im Krankenhaus so gering wie möglich zu halten. Deshalb darf nur ein Besucher am Tag zum Kind - im besten Fall ist das immer die gleiche Person. 
  • Jeder Besucher muss eine Maske tragen.
    Viele fleißige Helfer haben genäht, damit wir jeden Besucher mit einer Stoffmaske ausstatten können. Die Maske erhalten Sie am Eingang. Bitte geben Sie sie beim Verlassen der Klinik dort wieder ab, damit wir sie reinigen und wieder verwenden können. 
  • Unsere Ambulanzen sind weiterhin für Sie geöffnet!

Kinder sind nach bislang vorliegenden Erkenntnissen nicht besonders stark gefährdet durch das Virus (siehe unten). Viele unserer Patienten leiden jedoch bereits an Vorerkrankungen. Außerdem können Kinder das Virus an andere Menschen übertragen, auch dann, wenn sie selbst keine ausgeprägten Symptome haben. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und so viele Menschen wie möglich vor einer Übertragung zu schützen, ist daher die Einschränkung von Besuchen in der Klinik für alle Menschen nötig - für unsere Patienten, für die Besucher selbst und auch für unsere Mitarbeiter. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!


 Was im Verdachtsfall zu tun ist


Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Ihr Kind sich mit dem Coronavirus angesteckt haben könnte, ist es wichtig, ein paar Dinge zu beachten:

  • Egal, an wen Sie sich wenden: Melden Sie sich zuerst telefonisch an!
  • Erster Ansprechpartner im Verdachtsfall ist Ihr niedergelassener Kinderarzt und außerhalb der Sprechzeiten der Ärztliche Bereitschaftsdienst mit der Telefonnummer 116117.
  • Wir führen in der Klinik keine ambulanten Tests auf das Coronavirus durch. Getestet werden nur Patienten, die so krank sind, dass wir sie stationär aufnehmen müssen.
  • Das Robert-Koch-Institut fasst die Auswirkungen des Coronavirus auf Kinder so zusammen: "Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr kleinen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen beobachtet. Es ist mit den bisherigen Daten allerdings nicht möglich zu bestimmen, welche Rolle Kinder und Jugendliche bei Übertragungen spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind." Ausführliche Informationen rund um das Coronavirus stellt das Robert-Koch-Institut auf seiner Homepage zur Verfügung.
  • Das Gesundheitsministerium des Landes NRW hat eine Hotline zum Thema Coronavirus eingerichtet: Tel. 0211 8554774.
  • Auch der Kreis Recklinghausen hat ein Infotelefon für Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: Tel. 02361 532626. Das Telefon ist montags bis freitags von 8-16 Uhr erreichbar, am Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr


 

Was Sie tun können, um sich und andere im Alltag zu schützen 

  • halten Sie Abstand zu anderen Menschen - mindestens 1,5 Meter, besser zwei 
  • tragen Sie zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz um eine versehentliche Übertragung auf andere zu verhindern. Die Maske muss jeden Tag gereinigt werden. 
  • in die Ellenbeuge niesen oder husten (nicht in die Hände!) 
  • regelmäßig gründlich die Hände waschen - mit Wasser und Seife. Hier steht mehr dazu!
  • nicht ins Gesicht fassen (auch nicht an die Augen!)
  • aufs Händeschütteln verzichten
  • enge Räume mit vielen Menschen meiden
  • gut lüften
  • das Immunsystem stärken - Sport treiben, sich gut ernähren, gut schlafen

Kontakt

Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln

Universität Witten/Herdecke

Dr.-Friedrich-Steiner Str. 5
45711 Datteln

Tel.: 02363 975-0
Fax: 02363 64211

E-Mail schreiben

Impressum | Datenschutz- und Nutzungsbedingungen