Allgemeine und individuelle schlafmedizinische Beratung
(Normales Schlafverhalten in verschiedenen Altersstufen, Schlaf-Wach-Rhythmus, Regeln zur Schlafhygiene, Optimierung der Schlafumgebung u.v.m.)

Verhaltenstherapeutische Maßnahmen

  • bei verhaltensbedingten Ein- und Durchschlafstörungen: Freiburger Sanduhr-Methode
  • bei Pavor nocturnus und Schlafwandeln: Technik des antizipatorischen Weckens
  • bei Alpträumen: Prinzip der kognitiven Strukturierung
  • bei Schlaflos-im-Bett-Liegen: Prinzip der Schlafrestriktion
  • bei Schlafstörungen im Zusammenhang mit Zeit- und Leistungsdruck: Entspannungstechniken

Medikamentöse Therapie

  • Schlaffördernde oder andere im Zusammenhang mit der Symptomatik stehende medikamentöse Therapie: Naturheilkunde (Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume, Lavendel, Johanniskraut)
  • Melatonin (Einschlafstörungen, Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen)
  • Clonazepam (bei Non-REM-Parasomnien in ausgewählten Fällen)
  • Medikamentöse Therapie bei schlafbezogenen Atmungsstörungen:
    • Atemanaleptika (Coffein, Theophyllin),
    • Fluticason Nasenspray,
    • Sauerstofftherapie
  • Apparative Therapie (Hilfsmittel)
    Unterstützend: Heimmonitor-Verordnung, kieferorthopädische Maßnahmen
  • Nicht-invasive Beatmungsverfahren: Nasale CPAP-Therapie (nasaler kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck, Luftschienung der oberen Atemwege), nicht invasive IPPV-Beatmung (intermittierende Positivdruck-Beatmung)
  • Operative Therapie
    HNO (Adenotomie, Tonsillotomie, Tonsillektomie, in ausgewählten Fällen kieferchirurgische oder neurochirurgische Operationen

Sogenannte Schlafmittel werden nur in Ausnahmenfällen empfohlen!