Häufige Vorstellungsgründe in der Notfallambulanz sind hohes Fieber, Flüssigkeitsmangel in Folge einer Magen-Darm-Erkrankung oder Atemnot, z.B. bei einem Krupp-Husten oder einer akuten Bronchitis. Aber auch seltene oder schwer verlaufende Krankheitsbilder, die hier nicht alle genannt werden können, werden kompetent behandelt.

Wichtig aus medizinischer Sicht ist die sogenannte Triage, mit anderen Worten: das Erkennen und Herausfiltern von Patienten, die unverzüglichen stationär behandelt werden müssen. Die weitaus größere Zahl von Kindern kann mit Notfallmedikamenten und einer ausführlichen Beratung und Anleitung der Eltern und Begleitpersonen ambulant betreut werden. Um eine optimale Betreuung zu gewährleisten, wird jedes Kind durch eine speziell qualifizierte Kinderkrankenschwester angesehen und dann dem Ambulanzarzt vorgestellt.

Bei Versorgung der pädiatrischen Notfälle kann das Team der Notfallambulanz auf das gesamte diagnostische Angebot der Vestischen Kinder- und Jugendklinik zugreifen, inklusive Echokardiographie (Herzultraschall), Lungenfunktionsdiagnostik, EEG, Röntgen und Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (in Kooperation), um hier nur einige Beispiel zu nennen.