Liebe Eltern,

wenn Ihr Kind auf einer unserer Stationen behandelt wird, dann ist alles ganz anders gekommen, als Sie es sich gewünscht und vorgestellt haben. Ihr Baby kam viel früher als geplant zur Welt, Ihr Baby ist krank und kann nicht bei Ihnen im Zimmer in der Frauenklinik sein – oder Ihr schon größeres Kind muss auf unserer Intensivstation behandelt werden. Das ist für Sie eine schlimme Situation.
Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung ist es unser Ziel, die ganze Familie in dieser besonderen Zeit bedürfnisorientiert zu betreuen. Auf die Familie kommen unterschiedliche Anforderungen zu, für deren Bewältigung wir Unterstützung anbieten.

  • Kontinuierliche psychosoziale Unterstützung durch unsere Psychologin Barbara Mönninghoff und unseren Seelsorger Peter Bromkamp, bereits vor der Geburt, während des stationären Aufenthaltes und darüber hinaus.
  • Elternbetten bei den Kindern oder in unmittelbarer Nähe, denn jedes Kind hat das Recht, seine Eltern jederzeit bei sich zu haben.
  • Standardisiertes Entlassungsvorbereitungs-Management mit Berücksichtigung der individuellen Familienbedürfnisse, unter anderem Aktion sichere Heimfahrt
  • Spezialisierte ambulante Kinderkrankenpflege
  • Sozialmedizinische Nachsorge durch Case Managerin Frau Meyer, Bunter Kreis
  • Frühchensprechstunde
  • Frühchencafé: Wir treffen uns mit unseren ehemaligen Familien an jedem 1. Dienstag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Mitarbeitercafeteria der Kinderklinik. Bei Kaffee und Kuchen haben Eltern Gelegenheit, sich mit anderen Familien auszutauschen und unsere Ärzte, Schwestern und unsere Psychologin zu treffen. Barbara Mönninghoff, Psychologin in der Abteilung Neonatologie, organisiert unser Frühchencafé. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Frühstarter: Verein zur Förderung der Neonatologie und Pädiatrischen Intensivmedizin der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln, in dem sich ehemalige Familien und Freunde engagieren.