Ambulante Behandlung

„Ambulante Behandlung“ bedeutet, dass die Patienten zu Hause wohnen und zu Gesprächen oder Gruppenangeboten zu uns in die Klinik kommen. Üblicherweise ist die Ambulanz die erste Anlaufstelle in unserer Klinik. Hier besprechen wir Ihr Anliegen und planen gemeinsam das weitere Vorgehen. Am Anfang steht in der Regel eine umfassende kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik. Auf Grundlage dieser Ergebnisse planen wir gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen und sprechen gegebenenfalls weitere Behandlungsempfehlungen aus. In den verschiedenen Ambulanzen werden auch stationäre Aufenthalte vorbereitet.

Institutsambulanz

Die Institutsambulanz ist häufig die erste Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und ihre Familien mit einem psychischen Leiden. In Absprache mit ihnen findet eine Diagnostik und die Planung weiterer Schritte statt.

Autismusambulanz

In der Autismusambulanz  führen wir beim Verdacht einer Störung im Autismusspektrum eine ausführliche Diagnostik durch und machen für betroffene Patienten und deren Familien Angebote zur Unterstützung, Förderung und Begleitung.   
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Trauma Ambulanz

Die Trauma Ambulanz bietet traumaspezifische Diagnostik und Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten für betroffene Kinder- und Jugendliche.

Flüchtlingsambulanz

Die Flüchtlingsambulanz richtet sich an begleitete und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge mit psychischen Erkrankungen aus Krisengebieten der ganzen Welt. Unter Einsatz von Sprach- und Kulturmittlern findet Diagnostik und die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten statt. 

Ambulanz für psychisch erkrankte Kinder mit Hörminderung/Gehörlosigkeit

Diese Ambulanz ist ein interdisziplinäres Projekt mit der Pädaudiologie und Phoniatrie der Vestischen Kinder- und Jugendklinik (Chefärztin: Prof. Ute Pröschel) und richtet sich an psychisch Kranke Kinder und Jugendliche mit Hörstörungen bzw. Gehörlosigkeit und ihre Familien. Mit Hilfe von Gebärdendolmetschern führen wir ambulant die Diagnostik durch und planen gegebenenfalls auch die stationäre Weiterbehandlung.

Medikamentensprechstunde

In Medikamentensprechstunden findet die ärztliche Begleitung von Kindern- und Jugendlichen und deren Familien statt, die aus psychiatrischen Gründen medikamentös eingestellt sind.

Sprachtherapie

Im Kontext einer ambulanten Vorstellung können hier alle Formen der Sprach- und Sprechstörungen diagnostiziert und Hinweise für die Familien für eine Behandlung an deren Lebensort gegeben werden. Wir begleiten auch stationär aufgenommene Kinder mit sprachlichen Auffälligkeiten. 

Psychomotorik

Psychomotorik bezeichnet die Einheit von seelischen und körperlichen Vorgängen in der Bewegung.  In verschiedenen ambulanten Gruppen können Kinder und Jugendliche in ihrer Bewegungsfähigkeit und in ihrer sozial-emotionalen Entwicklung gefördert werden.
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SOKO-Gruppe

Das SOziale KOmpetenztraining richtet sich an Kinder von sieben bis elf Jahren, die schnell wütend werden, schnell in Streit mit anderen geraten, ängstlich oder traurig sind. Die Gruppe findet in einem Zeitraum von vier Monaten einmal wöchentlich statt.
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SOKOJ-Gruppe

Die SOKOJ-Gruppe ist ein Soziales Kompetenztraining für Jugendliche von 13 bis 18, die sozial unsicher oder schüchtern sind, häufig mit andern in Streit geraten und mehr Sicherheit in sozialen Situationen lernen wollen. Die Gruppe trifft sich neun Mal donnerstags. Auch die Eltern der Jugendlichen werden mit eingebunden.
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Task Force

Die Task Force bietet Soforthilfe für Kinder- und Jugendliche, die (un-)mittelbares Opfer einer Straftat geworden sind. Dabei handelt es sich um ein aufsuchendes, therapeutisches Hilfsangebot. Vierundzwanzig Stunden täglich ist das Notfalltelefon besetzt: Tel. 02363 975-440

Forschungskooperationen

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie Datteln war und ist in zahlreiche Forschungszusammenhänge eingebunden. Schwerpunkte liegen dabei auf der Traumaforschung und der Forschung zu ADHS.