Schreiambulanz

Sprechstunde für Eltern mit Babys und Kleinkindern
bei Schrei-, Schlaf- und Fütterstörungen


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Ansprechpartner:

Dipl.-Päd. Nicole Niedermann-Spitzbarth
Dr. med. Dieter Hoffmann
Telefon: (02363) 975-467

Dipl. Päd. Silvia Falkenherr
Telefon: (02363) 975-487

Anmeldezeiten: Montag - Donnerstag: 8.00 bis 13.00 Uhr, Freitag: 8.00 - 11.15 Uhr

Die Räumlichkeiten der Schreiambulanz befinden sich im Haus der Sozialpädiatrie, Beisenkampstr. 6b, 45711 Datteln

Sekretariat:
Frau Ina Ketzlick
Telefon:
(02363) 975-467
Fax: (02363) 975-468
E-Mail: schreiambulanz@kinderklinik-datteln.de

Flyer der Schreiambulanz

Anmeldung und Termine

Termine können nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung erfolgen:
Persönliche Sprechstunde nach Vereinbarung.

Die vorherige Abklärung eventueller organischer Ursachen ist sinnvoll. Eine Überweisung für die kinderpsychiatrische Ambulanz durch einen niedergelassenen Vertragsarzt (Kinderarzt, Hausarzt) wäre wünschenswert.

Für den Ersttermin werden in der Ambulanz in der Regel 1 - 2 Stunden eingeplant. Je nach Fragestellung, sind weitere Termine notwendig, die dann zeitnah zur Erstvorstellung erfolgen.

Außerhalb der oben genannten Anmeldezeiten kann in Krisensituationen eine Aufnahme des Kindes, ggf. mit einem Elternteil, erfolgen. Telefon / Pforte der Vestischen Kinder- und Jugendklinik: (02363) 975-0.

Die Schreiambulanz

ist eine Spezialambulanz, die sich intensiv mit den Regulationsstörungen der frühen Kindheit beschäftigt. Insbesondere werden hier behandelt:

- Exzessives Schreien
- Fütter-, Ess- und Gedeihstörungen
- Ein- und Durchschlafstörungen
- Exzessives Klammern/Trotzen

Regulationsstörungen der frühen Kindheit
Frühkindliche Schrei-, Schlaf- und Fütterprobleme sind gar nicht selten, jedes 4. bis 5. Baby durchläuft solche Phasen. Die Fähigkeit des Kindes zur Selbstregulation von z.B. Umweltreizen ist hierbei aus dem Gleichgewicht geraten. Diese Störungsbilder stellen immens hohe Anforderungen an Eltern, bei der stetigen Gefahr, die Grenze der Belastbarkeit zu erreichen oder gar zu überschreiten.

Die Ursachen
für Regulationsstörungen sind vielfältig. Eine hohe Belastung entsteht durch die Häufung von psychosozialen und organischen Risikofaktoren seitens der Eltern und des Kindes. Dies sind u.a. abnorme Ängste und Stress bereits während der Schwangerschaft, extreme Frühgeburt, Drogenentzug, Rauchen in der Schwangerschaft, Partnerschaftskonflikte, soziale Isolation, Wochenbettsdepression u.a. psychische Störungen der Mutter.

Die Eltern-Säuglings- / Kleinkindberatung
basiert auf einem entwicklungsdynamischen systemischen Konzept. Dabei steht die Kommunikation der alltäglichen Eltern-Kind-Interaktionen im Mittelpunkt. Diese beinhalten das Zusammenspiel der intuitiven elterlichen Kompetenzen und der integrativen und selbstregulatorischen Kompetenzen des Kindes, welche zur positiven Gegenseitigkeit führen.

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