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Chefarzt: Prof. Dr. med. E. Trowitzsch
Sekretariat: Frau Becker
Telefon: (02363) / 975-272
Telefax: (02363) 975-279
E-Mail: e.trowitzsch@t-online.de
Oberärzte im Schlaflabor: Prof. Dr. med. Bernhard Schlüter
Anmeldung über das Sekretariat: Tel. (02363) 975-272
Hinweise für Eltern zur Untersuchung
IIm größten Kinderschlaflabor Deutschland werden seit 1989 an vier Messplätzen Schlafuntersuchungen an Kindern aller Altersstufen durchgeführt. Mit der Untersuchungsmethode der kardiorespiratorischen Polysomnographie können wir einen Überblick über das Schlafverhalten des Kindes gewinnen und folgende Fragen klären:
Bestehen schlafbezogene Atmungsstörungen?
Bestehen Ein- und Durchschlafstörungen?
Bestehen schlafbezogene Bewegungsstörungen?
Besteht eine krankhafte Schlafsucht (Narkolepsie)?
Besteht eine schlafbezogene Epilepsie (Krampfanfälle)?
Bestehen unerwünschte Begleiterscheinungen des Schlafs (Parasomnien)?
Mit Hilfe einer speziellen Software werden alle erforderlichen Daten digital gesammelt, gespeichert und ausgewertet.
Leistungstabellen:
In vielen Fällen reicht 1 Untersuchungsnacht aus, um einen Überblick über den Schlaf des Kindes zu bekommen. In diesen Fällen umfasst das Untersuchungsprogramm folgende Kanäle:
-2 EEG (Elektroenzephalogramm, Hirnströme)
-2 EOG (Elektrookulogramm, Augenbewegungen)
-1 EMG (Elektromyogramm, Muskelaktivität vom Kinn-Muskel)
-Luftstrommessung vor Mund und Nase mit der Thermistormethode
-Atembewegungen, an Brustkorb und Bauch gemessen
-Blutgase, an der Haut gemessen (Sauerstoffpartialdruck, Kohlendioxidpartialdruck, Sauerstoffsättigung)
-EKG (Elektrokardiogramm, Herzfrequenz)
Videoaufzeichnung
Bei speziellen Fragestellungen sind 2 oder mehr Nachtmessungen erforderlich. Es kommt ein erweitertes Untersuchungsprogramm zur Anwendung:
8 EEG
2 EOG
1 Kinn-EMG
2 Unterschenkel-EMG
Luftstrommessung
Atembewegungen
Blutgase
EKG
Videoaufzeichnung
Bei Kindern mit schweren Atemstörungen (obstruktive Schlafapnoe) ist in vielen Fällen eine Hals-Nase-Ohren-ärztliche Behandlung erfolgreich (Operation von vergrößerten Rachen- und Gaumenmandeln). Ist diese Behandlungsmöglichkeit nicht erfolgversprechend kann die Anpassung einer „Atemmaske“ im Schlaflabor sinnvoll sein (NCPAP-Therapie, nasaler kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck).
